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  • Spitzentitel
    22,00 EUR

    Ich bin ein japanischer Schriftsteller

    Autor/Autorin Dany Laferrière, Übersetzt von Beate Thill
    Das Wunderhorn , Hardcover
    , , 200 Seiten
    ISBN/EAN: 978-3-88423-628-4, Auslieferungstermin:

    Erscheinungstermin: 2020-07-27, lieferbar
  • Bibliografie


    Spitzentitel
    Ich bin ein japanischer Schriftsteller
    Roman
    Autor/Autorin Dany Laferrière
    Das Wunderhorn, 1. Auflage, , Deutsch
    übersetzt aus
    von , Beate Thill
    Originaltitel: 
      Hardcover, , , ,
    ISBN: 978-3-88423-628-4 GTIN:
    , 200 Seiten,

    Höhe/Breite/Gewicht: H 20.5 cm / B 13.8 cm / -
    Erscheinungstermin: 2020-07-27, lieferbar
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  • Referenztitel


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  • Autor & Übersetzerin


     Autor

    Dany Laferrière
    Manfred Metzner
    Dany Laferrière, geboren 1953 in Port-au-Prince, Haiti, arbeitete zunächst als Journalist, bis er sich 1976 unter dem Druck des politisch repressiven Klimas gezwungen sah, nach Montreal ins Exil zu gehen. Dany Laferrière hat über 30 Romane geschrieben und ist einer der bekanntesten Autoren der französischsprachigen Literatur. 2014 bekam er als Autor und Beate Thill als seine Übersetzerin den renommierten, vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin vergebenen, Internationalen Literaturpreis für seinen Roman Das Rätsel der Rückkehr. Bei Wunderhorn erschien von ihm außerdem Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama und Die Kunst, einen Schwarzen zu lieben ohne zu ermüden. Dany Laferrière wurde 2014 in die Académie française aufgenommen.

     Übersetzt von

    Beate Thill
    Britt Schilling
    Beate Thill, geboren 1952 in Baden-Baden, studierte Anglistik und Geographie. Seit 1983 arbeitet sie als literarische Übersetzerin der Sprachen Englisch und Französisch, mit dem Schwerpunkt Literatur aus »dem Süden«; v. a. aus Afrika und der Karibik. Zudem arbeitet sie als Dolmetscherin, verfasst Texte zur Übersetzungstheorie und für den Rundfunk. Sie hat u. a. den kongolesischen Lyriker Tchicaya U Tam’si, den karibischen Autor Édouard Glissant, den Tunesier Abdelwahab Meddeb und die Algerierin Assja Djebar ins Deutsche übersetzt.
  • Dateien



  • Presse


    »Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Roman den gesamten Diskurs um ethnische Zugehörigkeit, Herkunft und falsche Heimatgefühle einmal gehörig durcheinanderwirbelt, auf sehr lustige Weise, aber mit einem dahinter liegenden tieferen Ernst.« Platz 1 SWR Bestenliste

  • Leseprobe


    Zwei Mondgesichter lächelten mir breit aus dem hinterenTeil des Raums zu. Gleicher schwarzer Anzug, gleicherHaarschnitt, gleiches Lächeln. Wer war Herr Mishima? Wowar Herr Tanizaki? Ich nahm mir vor, keinen Unterschied zumachen.Sie standen gleichzeitig auf.„Ich bin Herr Mishima, Vizekonsul von Japan. Offiziell binich der Kulturattaché, aber mein Bereich ist nicht klarabgegrenzt. Im Konsulat mischen alle mit. Es ist mir unangenehm,Sie so bescheiden zu empfangen.“Geprusteter Protest.„Und ich bin sein Assistent, Herr Tanizaki.“„Setzen Sie sich doch“, sagte Herr Mishima zu mir. Es warvielleicht auch Herr Tanizaki, aber ich achtete nicht darauf,wer wer war. Ich setzte mich. Ich hätte sowieso nicht aufihre Erlaubnis gewartet. Herrn Tanizaki (oder HerrMishima) war es so wichtig, wie ich saß, dass er von jedemDetail besessen war, das mein Wohlbefinden störenkonnte. Wie ein Insektenforscher, der ein schwarzes Insektin eine hübsche Lackschachtel stecken will. Offenkundigwar Schwarz die Farbe des Hauses: Tische, Stühle, Tellerund Tischtücher waren schwarz, während Gabeln und Messerrot waren. Herr Mishima verlangte urplötzlich einenanderen Tisch. Da aber alle Tische vergeben waren, wollteer mit mir den Platz tauschen. Ich musste ihm schwören,mir gefiele sehr gut, wo ich saß. Er war immer noch nichtzufrieden. Er schaute Herrn Tanizaki an, der sofort aufsprang,um mir seinen Platz zu überlassen, von dem ausman auf die Straße sehen konnte. Schon gut, schon gut.Dieses Theater dauerte, bis Herr Mishima wirklich sicherwar, nichts mehr tun zu können, um mir den Restaurantbesuchangenehm zu gestalten. Ich wusste, es war die höflicheasiatische Art, mich willkommen zu heißen, aber mirpasste das ganz und gar nicht. Am Ende erwarteten sie,dass ich ebenfalls Anstrengungen unternahm, von denenich nichts wusste. Nein, sie waren die tausendjährige, verfeinerteKultur, ich war das junge und wilde Amerika. Ichzog den Bauch ein, presste die Knie zusammen, krümmtedie Schultern, um den kleinen Raum zu nutzen, der mirzugestanden wurde. Ein kompakter Genuss. Ein kurzerBlick in den Saal zeigte mir, dass dieses Restaurant einergewissen Körpergröße angepasst war, als wollte manandere, größere Formate – etwa schwarze amerikanischeBasketballspieler – abschrecken.

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