Wie die Börsen tixen

Mehr als 70 Gespräche mit Vertretern und Buchhändlern hat das VLB-TIX-Team bisher auf den Vertreterbörsen von Hamburg bis München geführt. Ein Einblick in die Gespräche auf der Münchner Börse.

Zufall oder nicht? Die Vertreterbörse in München hatte am Montag die Digitalkonferenz DLD als Nachbarn im Bavariapark. Zeiten des Aufbruchs – auch in Sachen digitaler Vorschau. egina Butz, Vertreterin bei Herder, kennt VLB-TIX gut. Erst kürzlich hat ihr Verlag den Umstieg auf das Novitätensystem in Verbindung mit einer abgespeckten Verkaufsunterlage angekündigt. Auf ihrem Laptop notiert Butz, welche Kunden die Vorschau in welcher Form wünschen. VLB-TIX steht ganz oben auf der Liste. »Im Zentrum steht, was der Kunde will«, so Butz, »und dazu gehört auch VLB-TIX«.

Viele Einzelgespräche mit den Buchhändlern auf der Münchner Börse verlaufen nach ähnlichem Schema: Zunächst Skepsis, zeigt man aber die detaillierten Filterfunktionen, öffnen sich neue Perspektiven. Wie bei Ursula Einberger von der Buchhandlung Peissenbuch in Peißenberg. Mit Sandra Schüssel vom VLB-TIX-Team geht sie folgenden Fall durch: Ein Büchertisch zum Thema Bienen soll zusammengestellt werden. Über das Schlagwort Bienen finden sie 738 Treffer inklusive Backlist. Dieses Ergebnis filtern sie auf Titel über 20 Euro mit Erscheinungstermin im nächsten Monat – sechs Treffer verbleiben. Einigkeit in der Runde: Allein mit den Printvorschauen hätte man deutlich länger gebraucht, verlagsübergreifend Novitäten zum Thema ausfindig zu machen. »Genial, jetzt werde ich hier öfter reinschauen«, so Ursula Einbergers Fazit.

VLB-TIX ist in den nächsten Wochen auf weiteren Börsen vertreten: In Bremen, Hamburg, Berlin, Oberhausen, Konstanz, Ettlingen und Nürnberg. Interessierte können sich bei Rahel Trotta anmelden: r.trotta@mvb-online.de


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