"Ich wünsche mir eine klare Branchenlösung"

Fünf Fragen an Susanne Hellmann, Hauptabteilungsleiterin Dussmann, Das Kulturkaufhaus.

Susanne Hellmann © privat

Susanne Hellmann, Hauptabteilungsleiterin Dussmann, Das Kulturkaufhaus hat sich freundlicherweise für unsere Fragen zur Verfügung gestellt. Lesen Sie hier Ihre Antworten.

VLB-TIX: Liebe Frau Hellmann, werden wir bald alle mit der digitalen Vorschau arbeiten?

Susanne Hellmann: Ja, ich bin beeindruckt, mit welchem Tempo das gerade umgesetzt wird. Ich vertraue da insbesondere auf die Erfahrung und Kompetenz von Moritz Hodde und seiner Firma Newbooks Solutions. Was ich hier über die Jahre kennengelernt habe, ist Innovation in technischen Fragen. Zu dieser Zeit ging es aber noch um das Thema Fachbuch und Entwicklungen wie z.B. für den Springer-Verlag und sein Vorschau-System SARA. Den Neuerscheinungsdienst von Newbooks Solutions werden wir bei Dussmann künftig ebenfalls einsetzen. Als ich hörte, dass VLB-TIX mit diesem Partner umgesetzt wird, war ich sehr einverstanden mit der Entwicklung, die ja aus der Branche heraus entstanden ist. Wir brauchen dringend Lösungen für eine bessere Kommunikation mit unseren Kunden.

VLB-TIX: Was hat sich im Kundenverhalten verändert?

Susanne Hellmann: Die Erwartungshaltung der Kunden ist in den letzten Jahren immens gestiegen. Andere Marktteilnehmer haben deren Verhalten massiv verändert: die Tec-Unternehmen zeigen Ihnen, was möglich ist in puncto Service, Schnelligkeit und Kommunikation. Darauf Antworten zu finden, ist nicht einfach, aber ich sehe in VLB-TIX eine große Chance. Da wurde vielleicht vorher in unserer Branche etwas zögerlich agiert, weil man sich mit den unterschiedlichen Anforderungen der Branchenteilnehmer schwer getan hat. Jetzt aber haben kommen die Anforderungen von Kundenseite - und die geben einen ganz anderen Takt vor.

VLB-TIX: Wie kann man dem begegnen?

Susanne Hellmann: Unser Interesse muss doch sein, mit den Treibern dieser Entwicklung Schritt zu halten. Wir haben natürlich nicht die finanziellen Mittel wie Google & Co., aber zumindest darf unsere Branche nicht abgehängt werden. VLB-TIX schafft hier ein Bindeglied, denn der Kunde ist einfach wahnsinnig gut informiert, das gilt ja für den gesamten Einzelhandel. Da müssen wir aufholen und auskunftsfähig sein.

VLB-TIX: Wie wirkt sich das aus auf die Arbeitsabläufe in Ihrem Haus?

Susanne Hellmann: Das ist nicht zuletzt eine Frage der Geschwindigkeit. VLB-TIX kann die Kommunikation zu den Kunden, aber auch innerhalb des Hauses beschleunigen. Schnellschüsse, aktuelle Anlässe, Angebotsänderungen – all das müssen wir vor unseren Kunden wissen, um auskunftsfähig zu sein und um unser Sortiment planen zu können. VLB-TIX wird auch die Diskussionen über einzelne Titel im Kulturkaufhaus verändern: Das geht dann schneller und vernetzter, da profitieren wir alle davon. Und auch das Vertretergespräch kann man ganz anders vorbereiten. Außerdem liegt mir daran, dass wir ein einheitliches Tool für alle Mitarbeiter nutzen können.

VLB-TIX: Was schlagen Sie vor?

Susanne Hellmann: Ich wünsche mir eine klare Branchenlösung, und da sehe ich VLB-TIX als das Naheliegendste an. Die Vorteile einer Lösung, in der die Daten unter deutscher Gesetzeslage gehostet werden, liegen auf der Hand. Mir ist es jedoch auch wichtig, eine einheitliche Lösung zu finden, damit wir nicht in verschiedenen Systemen arbeiten müssen, wenn wir z.B. das Sortiment für Kalender planen. VLB-TIX ist die Lösung, die aus der Branche heraus angeboten wird und ich würde es begrüßen, wenn alle damit arbeiten würden.


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